Projekte und Aktuelles

Wir untersuchen die Auswirkungen aktueller Trends wie Digitalisierung/KI, demographischer Wandel und Green Transition auf die Beschäftigung, die Berufe und Qualifikationsnachfrage und leiten Handlungsmöglichkeiten für die Arbeitsmarktpolitik ab. Aktuell beschäftigen wir uns auch intensiv mit dem Trend New Work aus organisationspsychologischer Perspektive und dessen Bedeutung für arbeitsmarktpolitische Player sowie mit Herausforderungen und Lösungen rund um die nachhaltige Integration ausländischer Fachkräfte. Darüber hinaus analysieren wir die Wirkungen arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen und beraten bei der Entwicklung und Erprobung neuer arbeitsmarktpolitischer Instrumente.  Zahlreiche Beiträge zur (Re-)integration in die Erwerbsarbeit, Inklusion und soziale Teilhabe des Teams finden Sie im Forschungsnetzwerk des Arbeitsmarktservice Österreich. 

Im Bereich der Gesundheitsförderung evaluieren wir öffentliche Präventions- und Gesundheitsprogramme und betriebliche Gesundheitsförderung. Mit unserem Consulting unterstützen wir Sie dabei, die Gesundheitsförderung nachhaltiger zu gestalten, Corporate Health in Ihrer Organisation zu etablieren und Wirkungen sichtbar zu machen.

02/2026: EVACON analysiert in Kooperation mit dem WIFO die Auswirkungen der Green- bzw. Net-Zero-Transition auf Berufe und Beschäftigung in Österreich. Die vom AMS Österreich beauftragte Studie identifiziert Berufsprofile unter Transformationsdruck („brown jobs“) und untersucht Tätigkeits-, Kompetenz- und Übergangspotenziale. Ziel ist eine belastbare Grundlage für arbeitsmarktpolitische Orientierung und Qualifizierungsstrategien im Kontext eines gerechten Übergangs.

01/2026: Rund 80 % der Teilnehmenden finden innerhalb eines Jahres nach Abschluss der Reha-Qualifizierung nachhaltig in Beschäftigung. Das ergibt die Verbleibsdatenanalyse von EVACON im Rahmen der Evaluierung der beruflichen Rehabilitation im Burgenland. Die Befunde unterstreichen damit hohe Wirksamkeit dieser arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. Die Studienergebnisse werden am 28.1.2026 im Rahmen einer Pressekonferenz im AMS Burgenland vorgestellt (Bericht unter:  Berufliche Reha Burgenland_AMS_2025.pdf)
12/2025: Andrea Egger (EVACON) und Julia Bock-Schappelwein (WIFO) gehen der Zunahme der formalen Überqualifikation in Österreich nach. 2022/23 war bereits fast jede dritte unselbständig beschäftigte Person formal überqualifiziert. Besonders stark betroffen sind männliche Arbeiter. Technologischer Wandel und Standardisierung erhöhen z. T. zwar Qualifikationsanforderungen, können aber auch zu einer systematischen Unterverwertung von Qualifikationen führen, was langfristig für die Betroffenen vielfältige Risiken birgt. Überqualifikation geht mit geringeren Einkommenschancen, Kompetenzverlust, fehlenden Lernchancen sowie geringerer Arbeitszufriedenheit und schlechterer Gesundheit einher. (Der Artikel „Formale Überqualifikation von Arbeitskräften in Österreich: Entwicklungen und Trends zwischen 2011/12 und 2022/23“ ist Teil des Expert:innenberichts von Statistik Austria zu PIAAC 2022/23 abrufbar unter:  Expert-innenbericht)

09/2025: Green Transition in der Berufsbildung: Die Green Transition als Übergang zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Wirtschaft gewinnt in der österreichischen Berufsbildung zunehmend an Bedeutung. Die Anpassung von Ausbildungsinhalten sowie die Entwicklung von Schulen zu grünen Kompetenzzentren zählen zu den zentralen Zielsetzungen in der Arbeit von Wolfgang Pachatz. Gabriele Schmied und Andrea Egger von EVACON research sprechen mit dem Berufsbildungsexperten über die Herausforderungen des ökologischen Wandels und über Strategien, wie diesen in der Berufsbildung wirksam Rechnung getragen werden kann. (Nachzulesen unter:  Fokusinfo)

Buchstabensalat
06/2025: Rund 1,7 Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter haben in Österreich eine niedrige Lesekompetenz. Innerhalb von elf Jahren stieg der Anteil der Personen von 17 auf 29 Prozent. In der Gruppe der arbeitslosen Personen liegt der Prozentsatz von Personen mit niedriger Lesekompetenz bei fast 50%. Andrea Egger (EVACON) spricht mit Eduard Stöger (Statistik Austria) über diesen Befund und seine Bedeutung für arbeitsmarktpolitische Programme. Nachzulesen im AMS INFO 733 (Link:  AMS Info)
04/2025   In der Fachzeitschrift   „Vierteljahreshefte zur Arbeits- und Wirtschaftsforschung“  beschäftigen wir uns gemeinsam mit  Kolleginnen des WIFO mit:  „The Welfare State and its Role in the Socio-Ecological Transformation“ und  „Transformative Approaches to an Ecologically Sustainable Welfare“.  Zu den Artikeln

03/2025 Andrea Egger (EVACON) und Margit Schratzenstaller (WIFO) beleuchten bei der Tagung am 14.3.2025 die Rolle des österreichischen Sozialstaats in der sozialökologischen Transformation. Link zur Publikationen dazu:
Der Ökosozialstaat: Handlungsfelder eines ökologisch nachhaltigen Sozialstaates“ 

02/2025: Der AMS Report 173 zeigt in einem Rückblick die langfristige Dynamik am österreichischen Arbeitsmarkt. Die aktuell Trends in der demographischen Entwicklung, Digitalisierung und Ökologisierung werden auf Berufshaupt-/und Obergruppen umgelegt und so jene markiert, die davon besonders bzw. mehrfach betroffen sind. 2025 soll eine Vertiefung der Analysen hinsichtlich der Trends in einzelnen Berufsbereichen erfolgen und das Thema Gesundheit bzw. Erwerbsfähigkeit stärker berücksichtigt werden. Andrea Egger (EVACON) und Julia Bock-Schappelwein (WIFO) werden Ende des Jahres neue Ergebnisse liefern. (Auftraggeber AMS Österreich).

01/2025: Vocational Education and Training (VET) organisations in Europe partly lack a clear understanding and systematic approach to applied research. In this context, the Network of Excellence for Applied Research in VET has established a methodological framework, determining the nature of applied research in VET by focusing on the stakeholder interests and deriving research practitioners‘ needs. EVACON, as an external evaluation organisation, assesses the current impact of the NEARVET project, explores its potential for long-term outcomes and provides advice on the follow-up and legacy of the project.